Trickdiebe kommen mit Kuchen und rauben die Opfer aus

Blaulicht

Wenn Trickdiebe an mit Blumen und Kuchen an der Tür klingeln, öffnet sich diese immer öfter. Doch genau darauf setzen die Kriminellen. Trickdiebe nutzen immer die gleichen Maschen. Allerdings sind sie so kreativ, dass sie die Story ändern und deshalb immer wieder Erfolg haben.

Während früher Kriminelle eher als ungepflegte und zwielichtige Personen an der Wohnungstür schellten, sind die Ganoven heute schick angezogen und scheuen weder Kosten noch Aufwand. Erst unlängst haben wir vor falschen Apothekenmitarbeiterinnen gewarnt, die Pillen für den Nachbarn abgeben wollten. Das ist nur eine der zahlreichen Maschen von Trickdieben an der Haus- und Wohnungstür.

Die Polizei Krefeld warnt im sozialen Netzwerk Facebook vor einer neuen Version. Danach geben sich die Ganoven als Bekannte eines Nachbarn aus. Das ist noch nicht neu, sondern gehört genau genommen zum Grundprinzip des Trickdiebstahls. Neu ist, dass die Täter weder Kosten noch Mühe scheuen. Sie bringen nämlich Blumen und Kuchen mit, sehen gut aus und riechen angenehm. Kann das ein schlechter Mensch sein?

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So läuft die Masche mit den Bekannten an der Wohnungstür ab

Zielgruppe sind vor allem Mehrfamilienhäuser mit verschiedenen Bewohnern. Die Ganoven klingeln zunächst bei ihrem potenziellen Opfer und bitten um Einlass. Meist sind die Täter zu zweit unterwegs und erklären dem Opfer, dass sie einen Bekannten besuchen wollten und der nicht da ist. Und obwohl die Geschichte nicht neu ist, glauben viele Opfer den Unfug. Schließlich kommen die Trickdiebe nicht mit leeren Händen. Sie haben einen Kuchen und Blumen dabei, was sie gern da lassen würden.

Bevor sie wieder gehen, würden sie gerne noch ein paar Zeilen hinterlassen. Sie bitten um Stift und Zettel und gelangen so oft in die Wohnungen der späteren Opfer. Dort verwickelt einer der Täter das Opfer in ein Gespräch, während der andere gern die Toilette benutzen möchte. Doch diese interessiert den Täter nicht, denn er durchsucht die Wohnung nach Bargeld und Schmuckgegenständen.



Wie können Sie sich vor diesen Trickdieben schützen?

Die Polizei hält einige nützliche Ratschläge bereit, bei deren Beachtung Trickdiebe bei Ihnen keine Chance haben:

  • Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung!
  • Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen durch den Türspion oder mit einem Blick aus dem Fenster an und machen Sie von Ihrer Türsprechanlage Gebrauch.
  • Öffnen Sie die Wohnungstür niemals sofort – legen Sie immer Sperrbügel oder Sicherheitskette an.
  • Machen Sie bei hilfebedürftiger Lage von Fremden an der Tür das Angebot, selbst nach Hilfe zu telefonieren oder das Gewünschte (Schreibzeug, Glas Wasser etc.) hinauszureichen, und halten Sie dabei die Tür gesperrt.

Wußten Sie eigentlich schon, dass Sie einen Türspion ohne hohen bürokratischen Aufwand einbauen lassen können? Laut einem Urteil zählt die Installation eines Türspions zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Wohnung und greift nur minimal in die Bausubstanz ein.

Weitere Betrugsmaschen finden Sie in unserer Übersicht zum Thema Trickbetrug.

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