Öffentliche Haushalte stehen tief in der Kreide

Öffentliche Haushalte stehen tief in der Kreide

Das öffentliche Haushaltsdefizit im Jahr 2020 wird höher sein als das höchste Niveau seit der Wiedervereinigung. Obwohl es im vergangenen Jahr einen Überschuss erzielt hat, hat es jetzt Schulden in Höhe von fast 200 Milliarden Euro aufgenommen. Das Wachstum kann hauptsächlich durch die Pandemie erklärt werden.

Seit der Vereinigung im vergangenen Jahr weist der allgemeine öffentliche Haushalt das größte Finanzierungsdefizit auf. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden bekannt gab, beträgt das Defizit 189,2 Milliarden Euro. Dies ist das erste Defizit seit 2013. Im vergangenen Jahr betrug der Handelsüberschuss 45,2 Milliarden US-Dollar.

Nach Angaben der Bundesregierung stieg der öffentliche Gesamthaushalt um 12,1% auf 1,66,8 Milliarden Euro, während die Einnahmen um 3,5% zurückgingen. Der Anstieg der Ausgaben ist auf die durch die Corona Pandemie verursachte Erhöhung der Mittel und Zuschüsse zurückzuführen: Auf dieser Grundlage stellte die Bundesregierung den Staaten rund 17,8 Milliarden Euro an Corona Hilfe zur Verfügung. Rund 13 Milliarden Euro flossen in die Krankenkasse, aus der die Krankenkassen den Versicherten Leistungen erbringen.

Gleichzeitig sind die Einnahmen des öffentlichen Haushalts aus Steuern und ähnlichen Ausgaben gesunken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes beliefen sich die Steuereinnahmen auf 1308,4 Milliarden Euro, ein Rückgang von 3,8% gegenüber dem Vorjahr. Für die Bundesregierung gingen die Steuereinnahmen eines Jahres um 11,5% auf 315,8 Milliarden Euro zurück.

Die Berechnungen der Statistiker basieren auf vorläufigen Ergebnissen des Extrahaushalte und zusätzlichen Budgets von Bund, Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden. Die vierteljährliche Bargeldstatistik enthält auch die Ergebnisse der sozialen Sicherheit und der EU-Aktien.

 

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