Erntehelfer kommen erstmals aus Georgien

Erntehelfer kommen erstmals aus Georgien

Im vergangenen Jahr schrumpfte die Spargelernte, weil viele Erntearbeiter aufgrund der ersten Corona Schleuse nicht nach Deutschland kommen konnten. Dieses Jahr ist anders. Zum ersten Mal trat ein Abkommen zwischen dem Bundesamt für Arbeit und der Republik Georgien der ehemaligen Sowjetunion in Kraft.

In Deutschland wurden mit georgischen Erntemaschinen erstmals Spargel und Erdbeeren geerntet. Die Bundesbehörde gab bekannt, dass nach Angaben der georgischen Behörden und des Bundesarbeitsamtes vor allem in den Bundesländern Baden-Württemberg und Brandenburg vor Ort sind.

Nach Angaben des ostdeutschen Spargelbauernverbandes haben sich mehr als 80.000 Georgier für die Arbeit auf deutschen Feldern beworben. Das sind mehr als zwei Prozent der Bevölkerung Georgiens. Ein Sprecher der Bundesbehörde sagte, dass die Zahl bei Bedarf um 5.000 erhöht werden kann. Spargelzüchter müssen den gesetzlichen Mindestlohn zahlen, und die Reisekosten zum und vom Hotel sollten nicht mit diesem Betrag verrechnet werden. Georgier brauchen kein Visum, um arbeiten zu können.

Deutsche Spargelzüchter hatten im vergangenen Jahr große Probleme mit ihrer Ernte, da sie während der ersten Corona Schleuse nicht die dringend benötigten Ernteassistenten (z. B. Ernteassistenten aus Polen und Rumänien) erhalten konnten. Obwohl sich viele Freiwillige, einschließlich Studenten, für die schwere Feldarbeit angemeldet haben, müssen einige der Gewinne annulliert werden. Allein in Berlin und Brandenburg ging die Spargelproduktion um 17% zurück.

 

 

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