Sozialdezernent Christoph Manjura stellt das Pilotprojekt „Niederschwellige Testangebote vor städtischen Kindertagesstätten“ vor.

Sozialdezernent Christoph Manjura stellt das Pilotprojekt „Niederschwellige Testangebote vor städtischen Kindertagesstätten“ vor.

Hintergrund:

Die Zahl der täglich gemeldeten Neuinfektionen und die Inzidenzwerte sinken im Bundesdurchschnitt täglich. Die dritte Welle scheint auch durch die täglich steigende Zahl der Geimpften gebrochen. Alle derzeit verwendeten Impfstoffe sind jedoch frühestens ab der Vollendung des zwölften Lebensjahres zugelassen. Damit ist für jüngere Kinder derzeit kein wirksamer Impfschutz erreichbar. Gleichzeitig mussten Kinder seit Beginn der Pandemie die größten Opfer bringen und die schwerwiegendsten Einschränkungen ihres Alltags hinnehmen. Um nun auch im Kitabereich wieder in eine Normalität zu gelangen, müssen verschiedene wirksame Schutzstrategien entwickelt werden. Eine Maßnahme kann ein gut verfügbares, niedrigschwelliges Testangebot in oder an den Kitas sein. Um hier Erfahrungen zu sammeln und Akzeptanz bei Eltern und Kindern zu schaffen, hat das Sozialdezernat – auch auf Initiative der Elternbeiräte – gemeinsam mit der Praeventia Consulting und den Johannitern an sechs städtischen Kindertagesstätten ein Pilotprojekt ins Leben gerufen. Ziel ist es, in unmittelbarer Nähe zu den Kitas ganz unkomplizierte Testmöglichkeiten in der Bring- und/oder Abholsituation zu schaffen, die Eltern mit ihren Kindern freiwillig und ohne Voranmeldung nutzen können. So will das Sozialdezernat Akzeptanz bei Kindern und Eltern schaffen und zur Unterbrechung von Infektionsketten beitragen. Damit soll aktiv die Gesundheit von Kindern, Eltern und Beschäftigten geschützt und der Rahmen für die so lang vermisste Normalität in den Einrichtungen geschaffen werden.

Hinweis an die Redaktionen:

Aus gegebenem Anlass ist eine medizinische beziehungsweise eine FFP2-Maske zu tragen sowie auf die Abstands- und Hygieneregeln zu achten.

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