Finnland verschenkt Reisen ins eigene Land – Besucher sollen lernen, glücklich zu werden

► Das zweite Jahr in Folge steht Finnland an der Spitze des World Happiness Reports der Vereinten Nationen. Mit seinem Spitzenplatz will das Land auch Urlauber anlocken, die auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück sind.

► Mit der Kampagne “Rent a Finn” verlost die Tourismusbehörde Visit Finland kostenlose Reisen in das eigene Land. Die Gewinner wohnen bei sogenannten “Happiness Guides”, die ihnen die “finnische Art der Entspannung” nahebringen sollen, heißt es.

► Als Besucher werde man viele Wege zur Natur finden. “Ob im eigenen Gemüsegarten, beim Bootfahren, Fischen, in der Sauna oder in den Wäldern beim Sammeln von Pilzen und Beeren”, wirbt Visit Finland für die Aktion.

► Einzige Bedingung: Man willigt ein, sich von einem Kamerateam begleiten zu lassen. Interessierte haben noch bis 14.4.2019 Zeit, sich zu bewerben.

Warum es den Menschen in Finnland so gut geht:Brexit-Bericht: Bei Gipfel-Gesprächen geriet Merkel mit Macron

Einige Gründe lassen sich schnell aufzählen: Das Land verfügt über ein starkes soziales Sicherungsnetz, einschließlich eines erfolgreichen Ansatzes zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit.

Auch das Bildungssystem in Finnland, das seit 2017 von einer Koalition aus Liberalen und Konservativen regiert wird, gilt als hervorragend. Hier könnt ihr nachlesen, welche Lehren laut Experten noch am Beispiel Finnland gezogen werden können. 

Was ihr noch über den World Happiness Report wissen müsst:Brexit-Bericht: Bei Gipfel-Gesprächen geriet Merkel mit Macron

Auffallend ist: Die Top 10 der glücklichsten Länder werden, wie in den Vorjahren, von den Staaten Dänemark, Norwegen, Island und Schweden sowie Finnland dominiert. Nur zwei Länder der Top 10 liegen zudem nicht in Europa: Neuseeland und Kanada. 

In anderen Teilen der Welt, insbesondere in Südasien, sieht das Bild düsterer aus. Indien etwa befindet sich inzwischen auf Platz 140, die Entwicklungen dort machen den Menschen offenbar das Leben schwer. Noch müssen weitere Studien über die Entwicklung in Indien angestellt werden.