Energiewende: Neue Hochspannung für erneuerbare Energien sind aktiver Part des Klimaschutz

„Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wir wollen deshalb bis 2030 unseren Strom zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien erzeugen. Die Energiewende bedeutet aber nicht nur die Errichtung neuer Anlagen, sie bedeutet auch die Anpassung und Ausrichtung der Infrastruktur. Mit dem neuen „Windenergiekabel“ kommt noch mehr grün erzeugter Strom direkt zu den Verbrauchern. Ich bin sehr froh, dass die Verlegung der Hochspannungsleitung von Thalfang nach Osburg als Erdkabel gelungen ist. Damit wurden die Einwände vor Ort aufgegriffen und die Leitung konnte für alle so verträglich wie möglich umgesetzt werden. Solche Entscheidungen tragen maßgeblich zur Akzeptanz der Energiewende bei“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer anlässlich der Inbetriebnahme der neuen 110KV Hochspannungsleitung von Thalfang nach Osburg.

Die bundesdeutsche Energiewende ist beispielhaft für Europa, die in Teilen noch weit in die Zukunft mit fossilen Brennstoffen ihren Energiebedarf zu decken suchen. Gerade Rheinland-Pfalz ist sehr engagiert und damit die Landesregierung. „Die zurückliegenden Jahre haben es deutlich gezeigt: Ob sturzflutartige Überschwemmungen oder die schweren Schäden in unseren Wäldern, ausgelöst durch drei Jahre mit extremen Trockenperioden, der Kimawadnel ist bei uns in Rheinland-Pfalz angekommen. Wir nehmen als Landesregierung unsere Verantwortung ernst und handeln entschlossen. Deswegen treiben wir auch die Energiewende voran; jede zweite in Rheinland-Pfalz erzeugte Kilowattstunde ist bereits erneuerbar – und das bei einer stetig steigenden Eigenerzeugung. Unser Klimaschutzgesetz und das Klimaschutzkonzept zeigen Wirkung, die Treibhausgasemissionen sind in den letzten Jahren stark gesunken“, so die Ministerpräsidentin.

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