Rheinland-Pfalz – Pionier in der KI-Forschung

Die Gesellschaften und politischen Systeme weltweit stehen für vielfältigen Herausforderungen und Umwälzungen. Dabei spielt die Digitalisierung eine wesentliche Rolle. Es gibt immer mehr digitale Anwendungen, die den Alltag erleichtern. WLAN-Bestell-Buttons an der Waschmaschine, die gedrückt werden, wenn das Waschpulver ausgeht. Kühlschränke die selbständig nachbestellen und das smarte Heim, welches die Einwohner entlastet in Sachen Sicherheit oder einfach den Energieverbrauch senkt. Dahinter stehen digitale Anwendungen und immer öfter Künstliche Intelligenz. Diese helfen dabei das Leben der Menschen zu entlasten und attraktiv zu gestalten.

Wesentlich hierfür ist die intelligente und digitale Vernetzung unserer Gesellschaft, unseres Lebens – auch innerhalb von urbanen oder ländlichen Lebensräumen. Doch dies erfordert ein Umdenken, da Systeme mit künstlicher Intelligenz die Prozesse in Zukunft unterstützen müssten.

In Mainz fand zu diesem Thema die MADKON 20 statt. Den Besuchern wurden tiefe Einblicke gewährt in den aktuellen Stand zum Thema „Smart Intelligenz“. Eine 360 Grad Umschau zu: Smart City, Smart Society, der Einsatz von KI-Systemen und die Umsetzung virtueller Systeme. Auch der energieeffiziente IT-Einsatz wurden diskutiert.

„Als wissenschaftsübergreifende Schlüsseltechnologie ist Künstliche Intelligenz für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes von entscheidender Bedeutung. Deshalb fördert die Landesregierung diesen Forschungsbereich seit mehr als 30 Jahren. So konnten wir dazu beitragen, dass Rheinland-Pfalz heute ein Pionierland der KI-Forschung ist.“, so die Bevollmächtigte für Medien und Digitales, Staatssekretärin Heike Raab.

Der Kongress des IT-Klub Mainz & Rheinhessen e.V. wurde – entsprechend der exponentiell steigenden Corona-Infektionen als hybrider Event realisiert. Die Gäste verfolgten die Veranstaltung dabei digital.

Die Digitalisierung ist, vor allem bei jungen Menschen angekommen, doch die älteren Menschen zeigen sich skeptisch gegenüber der neuen Technologie und deren Möglichkeiten. Nicht zuletzt, weil sie damit nicht auseinandersetzen möchten, oder Angst vor Bedienungsfehlern haben. Dabei ist die Digitalisierung, gerade in Zeiten von Corona und einem Lockdown ein probates Mittel, seine sozialen Kontakte – audiovisuell – zu pflegen. Heike Raab betonte wie sehr sich der MADKON in den vergangenen Jahren als interaktives Vernetzungs- und Informationsformat etabliert habe. Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten werden zusammengeführt.

Die rheinland-pfälzische Landesregierung unterstützt die Veranstaltung finanziell und hat das vielseitige Potenzial der künstlichen Intelligenz erkannt. „Dabei bleibt eines ganz wichtig: In Rhein-land-Pfalz stehen bei der Digitalisierung immer die Menschen im Mittelpunkt. Als Landesregierung setzen wir uns deshalb für eine KI-Technologie ein, die einen Mehrwert für die Gesellschaft bringt und im Einklang mit unseren Gesetzen, Werten und ethischen Prinzipien genutzt wird.“

KI-basierte Anwendungen können einen immensen Beitrag leisten und die tägliche Arbeit erleichtern, die Umwelt zu entlasten und viele aktuelle Aufgaben und Herausforderungen in der Wirtschaft, Gesellschaft oder Wissenschaft lösen. Rheinland-Pfalz investiert in die Forschung bis 2023 rund 36 Millionen Euro und bis zu zehn Professuren zum Thema werden ermöglicht. Darüber hinaus bilden die Universitäten Mainz, Trier, Kaiserslautern und Koblenz-Landau eine strategische Allianz.

 

Facebook Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.