Donald Trumps bizarre US-Präsidentschaft

Immer wieder sprach der amtierende US-Präsident, Donald Trump, von Wahlbetrug und stürzte sich auch auf das Unternehmen, dass die Wahlmaschinen stellt: Dominion Voting Systems. Trumps Anwältin, Sidney Powell, behauptete ungeniert, dass die Geräte mit der Software „Smartmatic“ arbeiten würde, diese aus Venezuele stamme und von Hugo Chavez erstellt worden sei. Des Weiteren dass diese die Wahlstimmen „umwandeln“ würde – zum Nachteil von Donald Trump.

Der CEO des Unternehmens, John Poulos, erteilte den Vorwürfen aus dem Trump-Team eine herbe Absage. Im Wall Street Journal wies der die Behauptungen als „Lügen und Verleumdungen“ entschieden zurück. „Es gibt keinen geheimen Algorithmus der Stimmen umwandelt“. Er beschrieb die Anschuldigungen als „bizarr“. Poulos machte klar, dass Dominion ein US-Unternehmen sei und es keinerlei Verbindung nach Venezuele oder Hugo Chavez gäbe.

Untersützung erhält der Dominion Chef, von Chris Krebs, welcher für die Wahlsicherheit zuständige Behörde CISA verantwortlich war, bevor Trump ihn entlassen hat. „Was ich sah, war ein offensichtlicher Versuch, das Vertrauen in die Wahl zu untergraben, die Menschen zu verwirren und ihnen Angst einzujagen“, so Krebs bei CBS im Interview. Das Trump-Team und dessen Verbündete „untergraben die Demokratie“, warnte Krebs. Trump hielt auf Twitter dagegen und bezeichnete das Interview als: end „lächerlich, einseitig [und] einen internationalen Witz“.

In Arizona hingegen wurde die Auszählung nun beendet und der Sieg ging an Joe Biden. Dieser gewann mit 10.000 Stimmen Vorsprung.

Die Twitter-Dominanz von Donald Trump erhält erste Risse, genauso wie seine Zustimmungwerte. Nach dem Meinungsforschungsinstitut Gallup, sank Trumps Zustimmung unter den Befragten seit der US-Wahl um 3 Prozentpunkte auf 42 Prozent. Biden hingegen steht jetzt auf 55 Prozent Zustimmung. Das sind sechs Prozent mehr. Der Verlust bei Twitter-Followern in den letzten Wochen beträgt dagen mehr als 130.000 Personen. Dabei ist der – noch – amtierende Präsident der Meinung er kämpfe nicht für sich, sondern für die mehr als 70 Millionen Menschen, die ihn gewählt hätten. ( Aziz Sevindik ) 

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