Wie schützt man sich richtig vor Corona

Nach der PSA-Benutzungsverordnung ist die Definition allgemein gehalten und definiert jede Ausrüstung, die dazu bestimmt ist, von Menschen getragen zu werden, die sich gegen eine Gefährdung für ihre Sicherheit zu schützen suchen, sowie jede mit demselben Ziel verwendete und mit der persönlichen Schutzausrüstung verbundene Zusatzausrüstung. Seit dem Frühjahr fragen die Menschen immer häufiger nach ihrer Persönlichen Schutzausrüstung. Masken, Desinfektionsmittel, Sanitizer, Handschuhe und vieles mehr verspricht den Bürgerinnen und Bürgern Schutz vor Sars-Cov2.

Doch ist das wirklich so? Wir sprachen mi Marcel Wedde, dem Vertriebsleiter von PBS Marketing und www.masken4you.com; einem internationalen Händler für hochwertige medizinische Schutzausrüstung.

Herr Wedde wie ist das mit den Masken, schützen diese wirklich?

M. Wedde: Nun ja, am Ende ist es ein Mix von verschiedenen Faktoren. Zum einen ist da die Maske selbst. Ist sie dafür ausgelegt den Atembereich des Trägers von Viren und Bakterien freizuhalten. Nicht zu vergessen der Träger, der sie richtig anlegen muss, was impliziert, dass sie den Mund- und Nasenbereich komplett abdeckt.

Wissen die Menschen denn wie man die Maske richtig anlegt?

M. Wedde: Leider nein, mir begegnen immer wieder Menschen, die die Maske unter der Nase haben, oder am Kinn tragen. So nutzt die beste Maske gar nichts und man könnte sie auch einfach weglassen.

Und wie geht es richtig?

M. Wedde: Fast jede Maske hat einen biegsamen Metallstreifen, der dazu gedacht ist sie entsprechend der Nasenform exakt anzupassen. Viele Menschen hängen die Masken einfach nur an die Ohren und denken: „Passt schon“, dabei ist die richtige Anpassung an das Gesicht eminent.

Was ist mit den bekannten Stoff OP-Masken?

M. Wedde: Ich hoffe, dass Sie wissen, dass die blaue Seite nach außen kommt? Nicht immer machen wir beim Schutz vor dem Corona-Virus alles richtig.

Welche Masken gibt es?

M. Wedde: Stoffmasken, Einweg-Mundschutz, FFP-Masken und manche nutzen Schals – was totaler Nonsens ist. Damit sie das Risiko einer Ansteckung mit dem Sars-Cov2 senken, müssen sie die richtige Maske korrekt aufsetzen. Auch die Aufbewahrung oder die regelmäßige Reinigung von Baumwollmasken ist wichtig. Andernfalls bringen sie mehr Risiko als Nutzen. Ich empfehle bei den klassischen OP-Masken die Einmal-Nutzung und die Entsorgung nach dem Tragen. Eine Mehrfache Anwendung ist nicht zu empfehlen. Stoffmasken funktionieren nur, wenn der Abstand eingehalten wird, denn sie lassen viel Luft an den Seiten und nach oben heraus. Ein wirklicher Schutz ist das nicht. Auch muss man sie nach jedem Tragen bei mindestens 100 Grad Celsius auskochen. Andernfalls werden sie zu Virenschleudern. Und bitte, jeder benutzt seine eigene Maske! Es sollte folglich klar sein, dass der einfache Mundschutz – Baumwolle oder Vlies – den Träger selbst nicht schützt. Diese sind sogenannte Fremdschutzmasken. Ein Einweg-Mundschutz 3-lagig schließt – wie Sie eventuell bereits gemerkt haben – nicht komplett ab, die Atemluft wird nicht direkt durch das Vlies eingeatmet, sondern durch die Seiten (links und rechts), womit kein Schutz vor erregerhaltigen Aerosolen besteht.

Welche Maske würden Sie als Profi empfehlen?

M. Wedde: Im Optimalfall eine FFP2 oder FFP3 Maske, denn diese schützt den Träger, sowie das Gegenüber.

Was ist mit den beliebten Sanitizern?

M. Wedde: Ähnlich wie bei den Masken gibt es hier eine Vielzahl unsinniger Produkte die nur Bakterien töten, lecker riechen und bei Viren völlig versagen. Am Ende empfiehlt es sich darauf zu achten, dass das es sich um medizinisches Desinfektionsmittel handelt, wie es in Krankenhäusern verwendet wird. Der erste Schritt zum Selbstschutz ist regelmäßiges und gründliches Händewaschen.

Sie sagen das so, als wüssten die Bürgerinnen und Bürger nicht, wie man sich die Hände wäscht?

M. Wedde: Man sollte meinen die Menschen wissen sollten wie es geht, doch dem ist nicht so. Lassen Sie mich bitte kurz erklären was sinnvoll wäre.

  • Schritt 1:  Hände unter fließendes Wasser halten, Temperatur nach Wunsch wählen.
  • Schritt 2: Hände gründlich einseifen, Handinnenfläche, Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Flüssigseife ist Hygienischer als Seifenstücke, besonders in öffentlichen Räumen.
  • Schritt 3: Alle Stellen sanft einreiben – ein Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden
  • Schritt 4: Die Hände unter fließendem Wasser abspülen, in öffentlichen Räumen den Ellbogen zum Schließen des Wasserhahns bei Möglichkeit verwenden.
  • Schritt 5: Hände sorgfältig abtrocknen, ebenfalls in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Räumen am besten Einwegartikel nutzen und Zuhause sollte jeder sein eigenes Handtuch verwenden.

Aber ein professionelles Desinfektionsmittel ist besser?

M. Wedde: Ja natürlich. Gerade wenn es am Eingang eines jeden Gebäudes installiert ist und mit dem Ellbogen bedient werden kann, oder es per Sensor eine bestimmte Menge abgibt, um sich die Hände zu desinfizieren – bevor man eine Wohnung oder Büro betritt. So wie es Arzt-Praxen handhaben. Beim Betreten und beim Verlassen die Hände gründlich desinfizieren. Es funktioniert bestens.

Was ist mit den Menschen die besonders gefährdet sind, die eine Vorerkrankung haben oder Personal im medizinischen Bereichen?

M. Wedde: Medizinische Bereiche werden besonders geschützt, denn das ist absolut wichtig. Die Ärzte und Schwestern in Krankenhäusern tragen bei der Pflege von hochinfektiösen Patienten einen kompletten Körperschutz. Angefangen von einer Kopfbedeckung, Kitteln oder Overalls Typ 3, die nichts durchlassen. Handschuhe, über den Ärmeln fixiert werden, FFP2 oder FFP3 Masken und in vielen Fällen auch eine Schutzbrille sowie Überschuhe. Nach dem Tragen werden diese Komponenten dann entsorgt.
Für gefährdete Personen, die sich selbst versorgen empfehle ich ebenfalls eine solche Schutzausrüstung.

Ist es nicht lächerlich, wenn sie so etwas in der Öffentlichkeit tragen?

M. Wedde: Ein Beispiel: Als ich heute im Supermarkt einkaufte hat sich wirklich niemand und ich meine absolut niemand an die Abstandsregeln gehalten oder die Masken so getragen wie es hätte sein sollen. Wenn ich höflich darauf aufmerksam machte, wurde ich als Panik-Macher beschimpft oder einfach nur ausgelacht. Einer hat mich sogar mit voller Absicht angehustet. Ich bin nicht überzeugt, dass ein wesentlicher Teil der Bevölkerung die Entscheidungen aus Berlin achtet, diese versteht oder gar gut heißt. Das Gegenteil ist der Fall. Aber das ist meine persönliche Meinung.

Stellen Sie sich vor, sie sind Risikopatient, aber selbstversorgend und sie müssen sich einer Gefahr aussetzen, wie sie mir heute begegnete. Da wäre es mir doch gleichgültig ob ich in einem Schutzoverall oder mit Kopfhaube einkaufe, Hauptsache ich bin geschützt.

Und woher bekomme ich jetzt diese professionelle Ausrüstung?

M. Wedde: Na bei uns natürlich. (lacht) Wir haben schon im Sommer vorausgesehen, dass es ab Winter zu einer Infektionswelle kommt und haben entsprechend eingekauft und unsere Lager aufgefüllt, um unsere Kunden, zu denen die größten Unikliniken und Krankenhäusern in ganz Europa zählen, ausreichend versorgen zu können.

Beliefern Sie nur Großabnehmer oder kann auch eine Einzelperson bei Ihnen kaufen?

M. Wedde: Wir stehen jedem zur Verfügung und unsere Kunden sind so vielschichtig wie die Gesellschaft. Einzel- und Privatpersonen. Medizinische Einrichtungen wie Krankenhäuser und Pflegeheime, Feuerwehren aber auch Unternehmen aus den verschiedensten Branchen. Also ja, wir beliefern auch in kleineren Mengen. Allerdings wird dann ein Porto fällig.

Was gehört zu Ihrer Produktpalette denn dazu?

M. Wedde: Soll ich das jetzt alles runterbeten? Ok.
Desinfektionsständer inkl. Desinfektionsspender
Desinfektionsspender mit Armhebel

1L Desinfektionskartusche mit Dosierpumpe
Overall Kl. 3 Typ 5/6
Mundschutz Baumwolle „Waschbar“
Infektionsschutzkittel

Nano Silber Mehrwegmaske
Handschuhe Nitril sind beschränkt lieferbar

Einweg Mundschutz (MNS)
FFP2 und FFP3 Masken mit oder ohne Ventil

Nitril-Hanschuhe nur begrenzt – weslhalb?

M. Wedde: Das ist leider ein Problem. Es gibt weltweit nur begrenzte Produktionsstätten für Nitril-Handschuhe und die Bestellungen gingen in den letzten Monaten, weltweit, hoch. Die kommen mit der Produktion nicht hinterher. Aber wir rechnen zeitnah mit einer Lieferung von hochwertiger Qualität.

Warum betonen Sie die Qualität so explizit?

M. Wedde: Weil es leider viele, unseriöse Anbieter gibt, die ihr minderwertiges Material loswerden wollen und die Pandemie nutzen, um dieses Ziel zu erreichen. Wir testen alle Wareneingänge nochmalig mit unseren angeschlossenen Instituten und achten schon bei der Bestellung, dass die Materialien international zertifiziert sind, um solchen Schwindlern nicht auf den Leim zu gehen.

Qualität ist Ihnen also wichtig?

M. Wedde: Absolut! Wir sind stolz darauf, dass sich die herausragende Qualität unserer Produkte in den Rettungsdiensten, städtischen Verwaltungen und Behörden, sowie auch in den großen Universitätskliniken und mittleren Krankenhäusern dauerhaft etabliert haben. Wir, die PBS Unternehmensgruppe, hat sich als ein verlässlicher Partner mit einer Erreichbarkeit von 24/7, im Bedarfsmarkt von Persönlicher Schutzausrüstung einen Namen gemacht. Eines unserer Versprechen lautet: „Auch während den weiteren, zukünftigen Aufgaben werden wir die Lieferanfragen, Wünsche und Fragen best- wie auch schnellstmöglich bearbeiten und unsere Kunden, in keinem Fall, mit  Ihren Herausforderungen im Stich lassen. Dies schließt auch den Versand von kostenfreien Mustern mit ein. So entsprechen wir unserem Anspruch, dass sich jeder, sei er Bestands- oder Neukunde, von der hohen Qualität unserer Produkte überzeugen kann.

Haben Sie einen Rat für unsere Leser?

M. Wedde: Aber gern. Ich empfehle immer die AHA+A+L Regeln.

  • Abstand halten             1,5m Mindestabstand beachten, Körperkontakt vermeiden
  • Hygiene                       regelmäßiges Händewaschen, Husten- und Nieshygiene beachten
  • Alltagsmaske               (Mund-Nase-Bedeckung) tragen
  • Corona-Warn-App         installieren und nutzen Sie die Corona-Warn-App (als Alternative empfehlen wir auch die Katwarn-App)
  • Lüften                          Sorgen Sie für eine regelmäßige und gründliche Lüftung von Räume
    Zusätzlich gilt ja folgendes und der gesunde Menschenverstand gebietet uns danach zu handeln: Husten und Niesen Sie, möglichst in ein Taschentuch oder in die Armbeuge. Bei Erkältungssymptomen bleiben Sie zu Hause und kontaktieren Sie Ihren Hausarzt per Telefon oder wenden Sie sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117. Im Falle einer Erkältung können Sie sich telefonisch krankschreiben lassen; einmalig verlängerbar nach sieben Tagen. Ihre Stadt- oder Verbandsgemeinde sowie die zuständigen Gesundheitsämter halten weitere Informationen für Sie bereit. Es empfiehlt sich zudem die Medien aufmerksam zu verfolgen.

Corona-Prophylaxe betrifft uns alle. Um Sie aktiv zu unterstützen und eine positive wirtschaftliche Zukunft zu sichern ist Hygiene und gegenseitiger Schutz einer der Grundpfeiler unserer aktuellen Gesellschaft.

Weitere Informationen:
Benjamin Wedde
PBS Marketing, Alzeyer-Straße 12, 55457 Gensingen

Telefon: 06762 / 9042457 oder E-Mail: hygienic@pbs-marketing.de

(Marc Mutert 31.10.2020)

 

Facebook Kommentare

Marc Mutert

Marc Mutert studierte BWL und ist seit 1993 - ausschließlich in leitenden Positionen - tätig. Seit 1996 arbeitete er für verschiedene Medienunternehmen. TV, Hörfunk, Print, Online, Social Media, Out of Home und Live-Kommunikation. ....mehr über Marc Mutert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.