Corona-Strategie Rheinland-Pfalz: „Wir dürfen nicht nachlassen“

Nach den Gesprächen zwischen Bund und den Länderchefs äußerte sich die Ministerpräsidentin, Malu Dreyer zu den neuen Lockdown-Regeln: „Durch die Novembermaßnahmen haben wir bundesweit die Dynamik der Neuinfektionen gebremst. Die Bevölkerung und die vielen Betroffenen in den verschiedenen Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen haben mit ihrem besonnenen Verhalten und der Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen bereits dazu beigetragen, den Anstieg der Infektionszahlen zu verlangsamen.“ Im weiteren Verlauf sprach sie darüber, dass die Menschen in Rheinland-Pfalz noch mit schwierigen Montaen zu kämpfen haben werden und man jetzt nicht aufgeben dürfe. Auch die Entwicklung weiterführender Schutzmaßnahmen seien der Versuch eine Trendwende der Infektionswelle zu erreichen.

Für Dezember und Januar werde ein Gesamtkonzept vorgestellt, welches eine bessere Planungssicherheit gewährleist. Auch sollen besonders gefährdete Gruppen, wie beispielsweise ältere Menschen mit günstigen FFP2 Masken versorgt werden.

Eine Erhebung des Landesuntersuchungsamtes zeigt das Schulen keine Hotspots für Neu-Infektionen sind. Trotz der Bedenken von Lehrerverbänden und Eltern sind nur 0,54 Prozent aller Infektionen im Schulbereich entstanden. Dafür sind die meisten „Sprader“ (Ausbrüche) tatsächlich im privaten Umfeld zu finden. Entsprechend ist zu empfehlen auf Kontakte weitestgehend zu verzichten. In diesem Kontext möchte Angela Merkel gern weitere Einschränkungen und Vorgaben positionieren. Was durch die gesetzlichen Vorgaben jedoch schwierig werden dürfte und auch von den Minitsterpräsidenten der Bundesländer wohl nicht durchgewunken wird.

it massiven Einschränkungen in diesem Bereich Regeln vorgeben. 

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:
Sie sollten bei Atemwegserkrankungen die seit Oktober wieder eingeführte Möglichkeit, sich telefonisch bei Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt krankschreiben lassen können, nutzen. Sie sollten zuhause bleiben bis die akuten Symptome abklingen. Die Ärztin bzw. der Arzt bespricht mit den Betroffenen auch, ob die Krankheitszeichen, insbesondere bei Fieber oder der Beeinträchtigung von Geruchs- oder Geschmackssinn, so relevant sind, dass eine Testung, Untersuchung oder eine weitergehende Behandlung erforderlich sind.

-Verzichten Sie auf prvate Feiern

-Private Zusammenkünfte sollten auf maximal Ihren und einen weiteren Haushalt beschränkt bleiben

-Verbringen Sie ihre Freizeit – wenn möglich – fern von großen Menschenmengen

-Reisen und touristische Tagestouren sollten vermieden  werden

-Besuche bei älteren Menschen sollten nur unternommen werden, wenn Sie und Ihre Familienangehörige frei von jedewedem Krankheitssymtom sind

Die Fortschritte in der Entwicklung eines Impfstoff gehen zügig in die Produktion und werden allen Menschen schnell verfügbar gemacht werden. Auch sollen die Corona-Tests verstärkt werden.

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Marc Mutert

Marc Mutert studierte BWL und ist seit 1993 - ausschließlich in leitenden Positionen - tätig. Seit 1996 arbeitete er für verschiedene Medienunternehmen. TV, Hörfunk, Print, Online, Social Media, Out of Home und Live-Kommunikation. ....mehr über Marc Mutert

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