FOX News unterbrechen Trumps Presse-Sprecherin

 

Üblicherweise werden alle Ansprachen aus dem Weißen Haus in die Studios der großen Networks: CBS, HNBC, ABC oder FOX übertragen. So auch die Medlung von  Kayleigh McEnany, der Pressesprecherin von Donald Trump, am Montag.

Zuerst war alles wie gewohnt, doch gerade als Sie weit ausholte, um von dem mutmaßlichen Wahlbetrung zu philosophieren, zudem es keinerlei Beweise gibt, schaltete FOX-News,  der Haussender von Donald Trump, den Ton ab.

Der FOX-News Anchorman, Neil Cavuto, meinte: „Ich kann Ihnen das guten Gewissens nicht länger zumuten.“  Im weiteren Verlauf wurde erklärt, dass die Behauptungen der Pressesprecherin haltlos seien und die Wahl von Joe Biden rechtskräftig und legal gewonnen wurde.

Damit geht auch der letzte „treue“ Medienkanal von Donald Trump auf Distanz zu den wilden Spekulationen und markiert die Aussagen als unbewiesene, wilde Spekulationen.

Seit Samstag schwadroniert Donald Trump und sein Team davon, dass er die Wahl eigentlich gewonnen hätte und die Demokraten die Wahl gestohlen hätten. Beweise für diese Behauptungen wurden keine vorgelegt. So geht es bereits seit Samstag. Jeder der engen Mitarbeiter von Donald Trump bläst in dieses Horn. Immer mehr Medien weisen diese Behauptungen als unbewiesen zurück. 

In diesem Zusammenhang äußerte sich nun auch US-Justizminister William Barr und will ernsthaft Ermittlungen zum Wahlbetrug zulassen. Voraussetzung seien „substanzielle Vorwürfe“.  Barr erlaubte es, den ihm unterstellten Anwälten, Ermittlungen einzuleiten und mögliche Unzulänglichkeiten der Wahl zu identifizieren. Der aktuelle US-Justizminister meinte ergänzend, dass seine Behörde aktuell jedoch nicht über Beweise für einen Wahlbetrug verfüge. Die Trump Anwälte haben in verschiedenen Bundesstaaten bereits Eilanträge bei den Gerichten eingereicht – mal sollte weitergezählt werden und ein anderes mal sollte man aufhören zu zählen. Viele der Anträge sind bereits mit einem negativen Bescheid für Trump abgeschmettert worden.

Der im Januar scheidende US-Präsident, Donald Trump, akzeptiert den Ausgang der Wahl bis heute nicht und hat auch Joe Biden nicht zum Sieg gratuliert. Statt dessen gießt er, ganz so wie man es seit vier Jahren gewohnt ist, Öl ins Feuer und spaltet die Bevölkerung weiter. Es bleibt fraglich wie eine gemeinsame Übergabe von Trump zu Biden aussehen wird, oder ob sie überhaupt stattfindet.

 

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Marc Mutert

Marc Mutert studierte BWL und ist seit 1993 - ausschließlich in leitenden Positionen - tätig. Seit 1996 arbeitete er für verschiedene Medienunternehmen. TV, Hörfunk, Print, Online, Social Media, Out of Home und Live-Kommunikation. ....mehr über Marc Mutert

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