Corona: Kommentar von Désirée Neumann (Antenne Mainz / Doppel Dési‘)

Als Solo – Selbstständige im Bereich (Radio) Moderation/ Event nenne ich es eher „Corona-Lockdown-heavy“. Zum Glück muss das Radio als Informationssquelle dienen und als „vertraute, motivierende Stimme“ durch diese Zeit führen. Was aber Moderationen auf Events-, Messen-, Kongressen- und anderen Veranstaltungen angeht, fielen wegen Corona rund 70 Prozent meines Umsatzes in den Sommermonaten weg.

Ich hatte das Glück – während dem laufenden Jahr – Möglichkeiten und Beschäftigung in anderen Bereichen zu finden. Direkt im März fing ich konsequent an zu handeln und mich umzusehen.

Kolleginnen und Kollegen in Festanstellung, aus meiner Branche, waren während des ersten Lockdown sehr aufgescheucht. Kurzarbeit kannte man in den Medien so nicht und die weltweite, gesundheitliche Situation war schwer zu (be-)greifen.

Als Selbstsständige bin bin ich aktuell – über das normale Maß hinaus – noch mehr „selbst und ständig“. Entpannt bin ich in der Situation nicht, aber zuversichtlich, dass meine wirtschaftliche Zukunft positiv bleibt. Dafür muss ich stetig proaktiv handeln und kreativ bleiben. Das ist solange ok, solange Zeit und persönliche Energie wie auch Motivation hoch bleiben, solange es Perspektiven gibt. Dennoch müssen auch von Politik und Wirtschaft Möglichkeiten geschaffen werden, um unbürokratisch und schnellen Support zu erhalten. Und das beziehe ich bewusst NICHT auf verstaatlichte Großkonzerne. (Désirée Neumann)

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Marc Mutert

Marc Mutert studierte BWL und ist seit 1993 - ausschließlich in leitenden Positionen - tätig. Seit 1996 arbeitete er für verschiedene Medienunternehmen. TV, Hörfunk, Print, Online, Social Media, Out of Home und Live-Kommunikation. ....mehr über Marc Mutert

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