Lauterer Ruf nach Lockdown-Ende

Lauterer Ruf nach Lockdown-Ende

16.471 Neuinfektionen und 879 Tote binnen 24 Stunden – seit einigen Tagen ist die Tendenz der Zahlen leicht sinkend. Einige Unionspolitiker fordern deshalb ein Ende des Lockdowns Mitte Februar. Das RKI warnt davor.

Wie vom RKI angekündigt, meldeten die deutschen Gesundheitsbehörden innerhalb von 24 Stunden 16.417 neue Corona Infektionen und 879 neue Todesfälle an das Robert Koch-Institut (RKI). Noch vor einer Woche verzeichnete RKI innerhalb von 24 Stunden 18.678 neue Infektionen und 980 neue Todesfälle. Der höchste Rekord von 1.244 neuen Todesfällen wurde am 14. Januar erreicht. Für Neuinfektionen, die innerhalb eines Tages auftraten, betrug der höchste am 18. Dezember gemeldete Wert 33.777, dies beinhaltete jedoch 3.500 neueste Berichte.

Laut RKI betrug die Zahl der Neuinfektionen, die innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner am Samstagmorgen gemeldet wurden (Beginn innerhalb von sieben Tagen), 112,6. Das vorherige Hoch von 197,6 wurde am 22. Dezember erreicht. Danach schwankten die Preise und gingen mehrere Tage lang zurück.

Forderungen nach Ende des Lockdowns

Angesichts dieser positiven Entwicklung des Infektionsprozesses drängen Stimmen der Koalition nun darauf, die Blockade Mitte Februar zu beenden. Georg Nüßlein, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion der Union, forderte das endgültige Ende der Blockade nach Ablauf der derzeitigen Frist bis zum 14. Februar. Ein Politiker der „Augsburger Allgemeinen“ der Colorado State University sagte, dass aufgrund der enormen Auswirkungen die landesweite Sperrung erst empfohlen wird, wenn die Inzidenz unter 50 oder unter 35 fällt.

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