Licht war.“ in der Fruchthalle

Licht war.“ in der Fruchthalle
       
Noch bis zum 11. Juni 2021 sind in der Fruchthalle Bilder der Malerin Friederike Walter ausgestellt. Organisiert von der Vorsitzenden des  Kunstvereins KunstRaum Westpfalz, Birgit Weindl, laden die Werke der Künstlerin pandemiebedingt vorerst nur digital zur Besichtigung ein. So kann die in Kooperation mit dem Referat Kultur der Stadt Kaiserslautern entstandene und vom Kultursommer Rheinland-Pfalz e.V. geförderte Ausstellung „Licht war.“ unter https://youtu.be/29tVKS68jVYbesucht werden. Sie zeigt 24 Ölarbeiten der Malerin, die zum ersten Mal in Kaiserslautern zu sehen ist.

„Wir hoffen, dass wir den Ausstellungsbesucherinnen und -besuchern bald auch einen persönlichen Eindruck von den Kunstwerken in unserer schönen Galerie bieten können“, zeigt sich Bürgermeisterin und Kulturdezernentin Beate Kimmel optimistisch. Es sei wichtig, dass Kunst und Kultur gerade in diesen Zeiten auch weiterhin sicht- und erlebbar bleiben. Wie Birgit Weindl informiert, sei nach der Vernissage, die wegen der hohen Inzidenzzahlen und der damit einhergehenden Hygienebestimmungen ausfallen musste, am 11. Juni 2021 um 18:00 Uhr eine Finissage geplant. „Dabei wird es auch ein Gespräch mit der Künstlerin Friederike Walter geben“, freut sich die Organisatorin, die dann auch die Moderation übernehmen wird, schon jetzt auf den Termin.

Die Essenz von Friederike Walters Kunst liegt zwischen dem, was wir sehen und dem, was wir wahrnehmen. Ihre Gemälde beschreiben auf reduzierte Weise Raum und Licht. In ihrer Beschaffenheit geben sie ein gleichermaßen irritierendes wie stimulierendes Rätsel auf, weil sie subtil zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion der Raumwahrnehmung changieren. Dabei bleibt der Raumeindruck stets vage und versetzt den Betrachter in einen spannungsreichen Schwebezustand. Die Flächen und Konturen der Kunstwerke bilden zwischen Schärfe und Unschärfe feine Kontraste aus. Schräg gesetzte Ausschnitte und ungewöhnliche Perspektiven versetzen die Raumgefüge in Bewegung, wobei die Licht- und Schattenwürfe den Gemälden den flüchtigen Charakter einer Momentaufnahme verleihen und ihre Betrachter innehalten lassen.

Die 1975 in Dortmund geborene Friederike Walter studierte Visuelle Kommunikation bei Professor Heiner Blum an der Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Main, und verbrachte zwei Gastsemester bei Professor Jan Dibbets, Kunstakademie Düsseldorf. Sie besuchte außerdem die Sommerakademie bei Professorin Magdalena Jetelová an der Kunstakademie Düsseldorf/Plauen. Nach erfolgreich abgelegtem Diplom im Bereich Visuelle Kommunikation absolvierte sie ein Aufbaustudium bei Professorin Eva Schlegel an der Akademie der Bildenden Künste, Wien. Friederike Walter erhielt mehrere Stipendien und hatte bereits zahlreiche Einzelausstellungen, überwiegend in Hessen. Auch an verschiedenen Gruppenausstellungen, darunter in Wien und Budapest, war sie beteiligt. Darüber hinaus sind ihre Werke Bestandteil von Sammlungen in Deutschland und Österreich. Bis dato waren ihre Arbeiten in Rheinland-Pfalz nur in Neustadt an der Weinstraße zu sehen, nun sind sie in Kaiserslautern in der Galerie der Fruchthalle ausgestellt.

Quelle: Pressemitteilung Kaiserslautern

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