„Plan- und konzeptlos“: Bracht und Wächter fordern Landesregierung zum Handeln im Bildungsbereich auf!

„Plan- und konzeptlos“: Bracht und Wächter fordern Landesregierung zum Handeln im Bildungsbereich auf!

Christdemokraten bemängeln Plan- und Konzeptlosigkeit der Landesregierung zulasten von Familien, Kindern und Lehrern – Wechselunterricht ermöglichen

 

Die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Josef Bracht und Karina Wächter fordern die Landesregierung auf, angesichts der Corona-Pandemie endlich für Planungssicherheit an den Schulen im Rhein-Hunsrück-Kreis zu sorgen. Dazu ist aus Sicht der Christdemokraten ein Konzept nötig, dass die Reduzierung des Infektionsrisikos und die Gesundheit von Schülern und Lehrern in den Mittelpunkt stellt. „Die Landesregierung agiert seit Monaten plan- und konzeptlos. Das alles baden unsere Familien, Kinder und Lehrer aus“, beklagen Bracht und Wächter.

Die beiden Christdemokraten berichten von zahlreichen Mitteilungen von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und auch Schülerinnen und Schülern, die ihre große Sorge um die Situation an den Schulen im Rhein-Hunsrück-Kreis schildern. Vom Bildungsministerium kämen keine klaren Vorgaben, sie hätten keine Planungssicherheit, wie es in den kommenden Wochen und Monaten weitergeht.  Die Rückmeldungen haben die CDU-Landtagsabgeordneten in einem Schreiben an die rheinland-pfälzische Bildungsministerin gerichtet, was mit einer Aufforderung endet: „Es ist jetzt an der Zeit, dass die Landesregierung nach wochenlangem Zögern und Zaudern endlich im Sinne einer Reduzierung der Infektionszahlen und allen voran der Gesundheit von Schülerinnen und Schülern sowie der Lehrerschaft handelt“, heißt es wörtlich.

Bracht und Wächter verweisen auf Versäumnisse der Landesregierung. „Wir haben schon lange einen zu hohen Unterrichtsausfall und zu große Klassen. Die Pandemie offenbart nun weitere Defizite: Erst fehlen pädagogische Konzepte für Homeschooling und es gab keine Pläne für die Wiederaufnahme des Regelunterrichts. Dann wurde der Sommer für Vorbereitungen der ‚zweiten Welle‘ verschlafen – alles zu Lasten der Kinder, Eltern und Lehrer“, so Bracht und Wächter.

Die Christdemokraten fordern die Bildungsministerin auf, den Widerstand gegen eine Lösung aufzugeben, die Wechselunterricht überall dort erlaubt, wo er von Schulen gewünscht wird und möglich ist. „Es ist unbestritten, dass Präsenzunterricht grundsätzlich die beste Unterrichtsform ist. Aber um den Präsenzunterricht im neuen Jahr wieder zur Regel zu machen, müssen präventiv alle Wege beschritten werden, die das Infektionsrisiko minimieren würden“, betonen Bracht und Wächter. Dazu gehöre auch der Wechselunterricht, da er Gruppen verkleinert und Abstände vergrößert. „Dadurch kann auch die Problematik mit überfüllten Bussen ohne Abstände zwischen den Schülerinnen und Schüler entschärft werden“, ergänzen Bracht und Wächter. Dass von Seiten des Lands zudem hygienetechnische Standards bei der Verteilung von Masken an die Lehrkräfte nicht eingehalten würden, halten die beiden Christdemokraten für bedenklich. „Das Zögern und die Hinhaltetaktik der Landesregierung in das neue Jahr hinein leisten einen Beitrag dazu, dass die Infektionszahlen nicht sinken und die Gesundheit von Schülern und Lehrern gefährdet wird. Die unklare Position der Landesregierung sorgt für große Verwirrung und Unsicherheit. Daher bedarf es dringend eines zukunftsgerichteten Konzepts“, fordern die CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Josef Bracht und Karina Wächter.

 

 

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