Vogt und Bracht fordern Futterhilfen für die Tierparks in Rheinböllen und Bell

Vogt und Bracht fordern Futterhilfen für die Tierparks in Rheinböllen und Bell

„Die Not in den rheinland-pfälzischen Tierparks ist groß, daher fordern wir eine Erleichterung bei der Auszahlung der Futterhilfen.“, sagen Tobias Vogt und Landtagsvizepräsident Hans-Josef Bracht, die sich in den Tierparks Rheinböllen und Bell über die aktuelle Lage informiert haben. Im Gegensatz zu Tierparks in anderen Bundesländern bleiben die Tore der Parks in Rheinland-Pfalz für Besucher geschlossen. Die Kosten für Futter, Tierarzt und Personal laufen aber weiter. „Beide Parks haben erklärt, dass sie die Kosten soweit wie möglich reduziert haben. Der Anteil der Fixkosten gegenüber variablen Kosten ist aber bei Tierparks sehr hoch. Um das Tierwohl zu sichern, können die fixen Ausgaben nicht weiter gesenkt werden.“, erklärt Tobias Vogt.

Folglich haben sich die beiden Tierparks gemeinsam mit weiteren Parks in Rheinland-Pfalz an Ministerpräsidentin Dreyer gewandt. „Die Landesregierung hat zwar Futterhilfen und eine Unterstützung bei Tierarztkosten auf den Weg gebracht, diese greift aber erst, wenn die Parks in einer liquiden Notsituation sind. Wir unterstützen die Forderung der Parks, die Auszahlung der Hilfen zu erleichtern und bereits vor einer drohenden Insolvenz zu ermöglichen.“, so Bracht und Vogt. Die beiden Parks haben gut gewirtschaftet und können die aktuelle Situation dadurch meistern, sofern spätestens Ostern wieder Besucher zugelassen werden. Im vergangenen Frühjahr haben die Parks Hygienekonzepte entwickelt und in entsprechende Maßnahmen investiert. Daher können Sie den Schutz der Besucher gewährleisten, sobald die epidemiologische Lage dies wieder zulässt.

Als positives Beispiel sehen Vogt und Bracht den Zoo Neuwied, der akut gefährdet war. Der Zoo konnte durch eine enorme Spendenbereitschaft der Bürger und ein Einlenken der Landesregierung gerettet werden. „Eine vergleichbare Behandlung unserer Tierparks durch die Landesregierung würde den Parks enorm helfen.“, sagen Bracht und Vogt und wenden sich an die Bürger, „Die Tierparks in Bell und Rheinböllen sind ein tolles Angebot für Familien und Kinder. Sie zeichnen sich durch den Fokus auf das Tierwohl aus und zeigen Kindern und Erwachsenen die Problematiken im Umwelt- und Tierschutz auf. Sie werten die Region mit ihrem Angebot enorm auf. Wir bitten sie daher die Parks zu unterstützen, mit Ihrem Besuch nach einer möglichen Öffnung und gerne mit einer Spende vorab.“

Konto des Tierpark Bell für Spenden:

DE67 5606 1151 0005 0614 35

Konto des Tierpark Rheinböllen für Spenden:

DE62 5109 1500 1300 0542 30

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