Corona: Rheinland-Pfalz hat die Intensivbetten und das Pflegepersonal aufgestockt

„Sie wissen, dass die Infektionszahlen weiter steigen“, so die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Um die Zahlen zu senken und die Covid-19 Patienten optimal zu versorgen wurde die Zahl der Intensivbetten wie auch das Pflegepersonal weiter aufgestockt. „Wir haben in Rheinland-Pfalz die Zeit genutzt und alles getan, um unser Gesundheitssystem so gut wie möglich auf diese Situation vorzubereiten. Wir haben in den vergangenen Monaten wichtige Maßnahmen ergriffen, um die stationäre Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen! Während der Pandemie ist es uns in Rheinland-Pfalz gelungen, die Zahl der Intensivbetten zu verdoppeln und über 2.000 Pflegekräfte zu qualifizieren“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Aktuell verfügt das Land Rheinland-Pfalz über 1.631 Intensivbetten, wovon 501 aktuell als frei verfügbar gelten. Zudem wurden die Krankenhäuser in der Anschaffung von Beatmungsgeräten mit Fördermitteln unterstützt, bzw. nach einer Bedarfsabfrage der Landesregierung kostenfrei mit diesen Bestückt. Davon wurden 478 Beatmungsgeräte bereits ausgeliefert. Beim Pflegepersonal wurden landesweit über 2.100 Pflegefachkräfte in der Intensivpflege qualifiziert und weitere 1.500 Fortbildungen werden aktuell angeboten. Unterstützend stehen über den „Pool“ der Pflegekammer weitere Fachpflegekräfte zur Verfügung; rund 500 Personen.

Dr. Gerald Gaß, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, zeichnete kein positives Bild zur aktuellen Lage: „Für die Krankenhäuser ist es unerlässlich, dass das exponentielle Wachstum der Infektionszahlen gestoppt wird. Wir wissen schon heute, dass wir Ende des Monats rund 6000 Intensivpatienten mit COVID in ganz Deutschland haben werden. Und diese Entwicklung müssen wir aufhalten.“

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